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FAQ Timm Letsch Gartenarchitektur

Wann sollte ich Kontakt zum Gartenlandschaftsbauer aufnehmen?

Bei der Neuanlage eines Gartens sollte das erste Gespräch mit dem Gartenlandschaftsbauer so früh wie möglich gesucht werden. Hier können schon früh Tipps zur Kostenreduzierung gegeben werden. Beispielsweise werden oft Boden oder Schotter, die eigentlich für die spätere Gartengestaltung genutzt werden können, während des Hausbaus unnötig für viel Geld entsorgt.

Warum lohnt sich eine Gartenplanung?

Die Planung ist der elementare Grundstein jeder Gartengestaltung. Sie stellt eine grundlegende Planungssicherheit und Kalkulierbarkeit der Baumaßnahmen her, die sowohl für Gartenbauer als auch Auftraggeber/-in wichtig sind. Nur mithilfe von detaillierten Plangrundlagen lassen sich die Kosten der Umsetzung maximal transparent und reell kalkulieren und Missverständnisse, die zu Mehrkosten auf dem Bau führen, schon im Vorfeld aus dem Weg räumen. Mit einem konkreten Ziel vor Augen, kann der Bau generell effizienter getaktet werden, was die Kosten ebenfalls reduziert.

Ein digital erstelltes 3D-Modells Ihres Gartens hilft Ihnen dabei, sich das geplante Raumgefüge besser vorstellen zu können, sodass Sie ein Bild davon haben, wie Ihr Garten einmal aussehen könnte. Dies schafft Sicherheit, dass das Projekt auch zu Ihrer gestalterischen Zufriedenheit umgesetzt wird.

Wie kann ein pflegeleichter Garten aussehen?

Bei vielen unserer Gartengestaltungen der Wunsch nach einem möglichst pflegeleichten Garten an uns herangetragen. Verständlicher Weise! Denn schließlich möchten die meisten Gartenbesitzer/-innen ihre kostbare Freizeit im Garten lieber genießen, anstatt sie mit lästig empfundenen Arbeiten zu vergeuden.

 Feststeht: Die vor einigen Jahren noch als pflegeleicht angepriesenen Schottergärten sind alles andere als pflegeleicht. Nach wenigen Jahren sprießen hier unerwünschte Kräuter aus den Zwischenräumen der Steine. Davon abgesehen kann sich weder Mensch noch Tier in diesen lebensfeindlich gestalteten Gartenräumen wohlfühlen.

 Für uns ist der wichtigste Bestandteil eines pflegeleichten Gartens eine eng an die örtlichen Standortvorraussetzungen angepasste Pflanzenverwendung. Nur so lassen sich pflegeleichte und gleichzeitig attraktive und naturnahe Freiräume gestalten.

Verschiedene Pflanzenarten haben naturgemäß unterschiedliche Anforderungen an Licht- und Bodenverhältnisse. Beachtet man diese bei der Auswahl und bedenkt zusätzlich das unterschiedliche Wuchsverhalten verschiedener Pflanzenarten, wachsen die Pflanzen ohne großes Zutun des Gärtners. Es entsteht eine geschlossene Vegetationsdecke, die kaum ein unerwünschtes Kraut durchdringen kann. Durch eine gute Planung lässt sich die Gartenpflege somit auf einen einmaligen Rückschnitt im Jahr eingrenzen.

Außerdem können sowohl Bodenbeläge als auch alle anderen verwendeten Materialien so ausgewählt werden, dass sich deren Pflegeaufwand stark in Grenzen hält und die Freude am neuen Garten möglichst lange währt.

Wie groß soll meine Terrasse sein?

Die optimale Größe der Terrasse ist selbstverständlich stark abhängig davon, wie sie genutzt werden soll und fällt somit sehr individuell aus. In den letzten Jahren ist eine Tendenz zum „Wohngarten“ zu erkennen. Die Terrasse wird als Erweiterung des Wohnzimmers im Haus gesehen und dementsprechend mit einer zunehmenden Anzahl an Möbeln ausgestattet.

Wo vorher nur ein gewöhnlicher Esstisch Platz finden musste, werden nun zusätzlich großzügige Gartenlounges aufgestellt. Eine grobe Richtgröße für eine auf 5-8 Personen ausgelegte Terrasse sind 4m in der Tiefe und 6m in der Breite. Letztendlich sollte die Terrassengröße jedoch immer auch in einem ausgewogenen Verhältnis zur Gesamtgröße des Gartens stehen.

Welche Materialien sind für meine Terrasse am besten geeignet?

Für jede/-n Gartenbesitzer/-in gibt es das richtige Material, das es aus einem riesigen Angebot an verschiedenen Terrassenbelägen herauszufiltern gilt.

Keramikplatten werden aufgrund ihrer hochwertigen Anmutung geschätzt. Sie sind unempfindlich gegenüber Verunreinigungen und sehen deshalb auch ohne nennenswerten Pflegeaufwand lange ansprechend aus.

Natursteinplatten sind in unzähligen Formen und Farben erhältlich. Ihre hochwertige, natürlich Optik ist eigentlich unübertroffen und bleibt mit etwas Pflege jahrzehntelang erhalten. Im Vergleich zu Keramikplatten sind Natursteinbeläge deutlich umweltschonender herzustellen. Es handelt sich eben um ein Naturprodukt, welches nicht künstlich hergestellt werden muss.

Betonplatten oder Betonpflastersteine sind deutlich preiswerter als Naturstein- und Keramikplatten. Sie sind jedoch nicht farbecht und witterungsbeständig, weshalb sie nach einiger Zeit oft unansehnlich werden.

Pflasterklinker gibt es sowohl in den klassischen, warmen Rottönen als auch in zeitgenössischen Grauvarianten. Sie werden mit der Zeit immer schöner, wenn sie ihre charakteristische Patina ansetzen. Einmal verlegt, hält eine Klinkerterrasse ein Leben lang. Das Format aller Pflasterklinker ist gleich, sie können jedoch in verschiedenen Verlegemustern angeordnet werden.

Auch Holz kann als natürliches, nachwachsendes Material eine gute Wahl für die Terrasse sein. Konstruktiv können mit Holz größere Höhenunterschiede zwischen Haus und Garten einfach ausgeglichen werden. Allerdings ist Holz weniger haltbar als Steinbeläge.

Was kostet mein Garten?

Die Kosten für die Anlage eines Gartens fallen je nach Projekt sehr individuell aus. Je nach Grundstücksgröße und gewünschten Gestaltungselementen und Materialien können Gärten von 10.000 bis 3.000.000 Euro kosten. Nach einer groben Faustregel sind für einen einfachen Garten 15-25% der Bausumme des Hauses für die Gartengestaltung zu veranschlagen, was bei einem Haus für 300.000 Euro einem Wert von 45.000 bis 75.000 Euro entsprechen würde.

Welche Bäume sind in Zeiten des Klimawandels empfehlenswert?

Der sich vollziehende Klimawandel hat teils gravierende Auswirkungen auf unsere Bäume. Besonders betroffen sind jene, die dem veränderten Klima in der Stadt ausgesetzt sind. Viele bisher verwendete, heimische Arten sind nicht ausreichend an die zunehmende Trockenheit und veränderte Niederschlagsverteilung angepasst, weshalb zukünftig auch nordamerikanische und asiatische Arten vermehrt eingesetzt werden sollten. Die GALK-Liste der Zukunftsbäume bietet hierfür eine auf praktischen Erprobungen basierende Auswahl an geeigneten Bäumen.

Aus gestalterischer Sicht sind beispielsweise Trompetenbaum, Liquidambar, Gleditschie oder Eisenholzbaum besonders herauszustellen, da sie mit beeindruckendem Laubwerk und spektakulärer Herbstfärbung interessante Akzente in unseren Freiräumen setzen

Wie bekomme ich schnell einen Sichtschutz im Garten?

Ein sofortiger Sichtschutz lässt sich selbstverständlich am schnellsten mit baulichen Elementen wie Zäunen und Mauern realisieren. Ein nur von Holz und Stein abgegrenzter Gartenraum wirkt jedoch meist zu erdrückend, als dass er zum Wohlfühlen einladen würde. Deshalb sollten unbedingt auch vegetative Sichtschutzvarianten in Betracht gezogen werden. Klassischerweise ist die Formhecke hier die erste Wahl. 

Rot- und Hainbuche, sowie Liguster und Feldahorn gehören zu den schnellwüchsigsten Heckenpflanzen. Zäune und Mauern könnten natürlich auch mit Kletterpflanzen begrünt werden. Mit Spalierbäumen lassen sich selbst bei beengten Platzverhältnissen Blicke auf benachbarte Häuser kaschieren.

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